#1 Natur-Störung bei Menschen von Hüter der Haine 24.05.2015 00:26

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Hallo

Auf Facebook habe ich folgenden Bericht entdeckt:
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/693983/NaturDefizitStorung_Lieber-Steckdose-als-Wald

Es ist schon erschreckend, wie Kinder anfangen, lieber zu Haus zu spielen, statt draußen zu sein und sich daher in eine virtuelle Welt begeben. Habe mir mal sagen lassen, daß bereits Grundschulkinder in der Natur keine Seelen finden wollen. Sogar Tieren wird eine Seele abgesprochen. Nur der Mensch soll sie haben. Das ist das traurige Produkt einer materialistisch geprägten Gesellschaft. Wie wichtig doch frühzeitiger Religionsunterricht ist!

#2 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 24.05.2015 12:37

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Den Tieren wird von Seiten der Kirche schon lange die Seele abgesprochen. Das ist doch seit vielen Jahrhunderten schon so und keine Erscheinung der heutigen Zeit.

#3 RE: Natur-Störung bei Menschen von Mirjam 24.05.2015 20:56

Da tragen die Eltern einen erheblichen Anteil daran. Alles muss klinisch-hygenisch steril sein, immer alles sauber und perfekt. Draußen ist es zu gefährlich... Ja in der Großstadt, in einer Betonwüste, wo nur die Strasse bleibt ist das auch so, aber wer hindert die Leute daran mit dem Kind woanders hin zu gehen? Es ist ihnen zu viel Arbeit.
Die Eltern selbst missachten die Natur: Tiere als lebendige Kuscheltiere, Pflanzen werden niedergetrampelt ohne Sinn und Verstand oder einfach Blätter aus Langeweile abgezupft. Es fehlt auch zunehmend an Respekt gegenüber den Mitmenschen uvm.
Schaut einfach mal, wieviele Eltern ihre Kinder in Plastik einwickeln - dann haben sie lt. Werbung 12h Ruhe - das ist neben vielem Anderen sehr traurig! Und wer es anders macht wird blöd angemacht und muss sich rechtfertigen.

#4 RE: Natur-Störung bei Menschen von Hüter der Haine 25.05.2015 12:55

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Das sehe ich genauso. Ich bin mir nicht sicher, ob die Kirche bei einer nicht religiösen Einrichtung (z.B. Kindergarten) da ihre Finger im Spiel hat, wenn die Eltern noch nicht einmal Christen sind. Mir geht es darum, daß anscheinend Menschen wiedergeboren werden, die relativ früh im Kleinkindalter schon sagen, daß die Natur und die Tiere nicht beeselt sind. Ich stimme zu, daß daran auch die Eltern schuld sind.
Im Gegenzug kenne ich Christen, die wie wir auch überzeugt sind, daß die Natur beseelt ist. Diese sind anscheinend weiter in ihrer Entwicklung.

#5 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 25.05.2015 13:44

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Die Menschen heute sind auch übervorsichtig geworden. Gurtpflicht im Auto, Sturzhelme bei Radfahren usw. sind nur einige Beispiele dafür. Kinder dürfen nicht mehr herumstromern, sondern werden im Hause gehalten, damit ihnen nur ja nichts geschehe. Früher lies man die Kinder selbstständig herumstromern, auf Entdeckungstour gehen, habe ich auch als Kind gemacht. Hauptsache man war zu einer bestimmten Uhrzeit wieder zu Hause. Heute werden viele Kinder überbehütet, was ihnen sicherlich nicht immer gut tut.

#6 RE: Natur-Störung bei Menschen von Mirjam 25.05.2015 22:16

Also gegen Gurtpflicht und Helm beim Radln kann man nun wirklich nicht sein, weil es wirklich von Nutzen ist. Wird natürlich ad absurdum geführt, wenn ich dafür wiederum risikoreicheres Verhalten an den Tag lege. Von daher sind das denkbar schlechte Beispiele.
Kinder werden überverwöhnt, Freiheiten verlagert - man darf zwar nicht draußen im Matsch spielen, aber gegenüber den Eltern unverschämt sein. Man soll perfekt und herzeigbar sein in der Optik, aber Tischmanieren sind unbekannt.
Hüter, es sind immer die Eltern, bei denen fängt es an! Meine Mutter ist ein naturnaher, christlicher Mensch. Bei uns wurde direkt aus dem Garten das Grünzeug gegessen, sie hat mir Respekt vor Flora und Fauna beigebracht. Dieser Respekt ist bei vielen Stadtmenschen einfach nicht gegenwärtig, sie denken da schlicht und ergreifend nicht dran. Für Stadtkinder sind Kühe lila und das Fleisch kommt vom Supermarkt. Wer weiß denn um den gesamten! Herstellungsprozess von Lebensmitteln? Dabei fängt es schon an, wir haben doch fast nur noch Nahrungsmittel, aber mit Leben hat das künstliche Zeug wenig zu tun. Weiter befeuert wird das durch unnatürliches Verhalten wie Veganismus, bei dem man bestrebt ist natürliche Stoffe und Nahrung zu verbannen und sich statt dessen Kunstprodukten zu bedienen. Es geht dabei mit Nichten um einen bewussten Umgang mit der Natur und ihren Wesen, wäre es das, dann würde man Ölprodukte usw. meiden. Rückschau und Besinnung - wie wurde früher verpackt, gegessen usw. nicht weil alles besser war, aber man verhielt sich natürlicher.

#7 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 26.05.2015 12:35

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Zitat
Also gegen Gurtpflicht und Helm beim Radln kann man nun wirklich nicht sein, weil es wirklich von Nutzen ist. Wird natürlich ad absurdum geführt, wenn ich dafür wiederum risikoreicheres Verhalten an den Tag lege. Von daher sind das denkbar schlechte Beispiele.



Im Gegenteil, das sind gute Beispiele, weil sie zeigen, wie stark das Sicherheitsbedürfnis in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist. Früher war dieses Bedürfnis nämlich nicht da, aber heute ist es das, darum sind die Beispiele durchaus passend.

Zitat
Weiter befeuert wird das durch unnatürliches Verhalten wie Veganismus, bei dem man bestrebt ist natürliche Stoffe und Nahrung zu verbannen und sich statt dessen Kunstprodukten zu bedienen.



Die vegane Ernährung ist die natürlichste Ernährung für den Menschen. Zähne, Darm und der gesamte Organismus sind für den Verzehr von Pflanzen angelegt. Wir können Harnsäure nicht abbauen, wie es die Fleischfresser tun. Wir haben weder Klauen noch Reißzähne, um ein Tier zu jagen und zu erlegen. Das alles zeigt, daß wir von Anfang an zum Verzehr von Pflanzen geschaffen wurden. Als sich aber der Mensch vermehrte und auch in kältere Regionen abwanderte, begann er mit der Jagd und dem Verzehr von Fleisch, um in den vegetationsärmeren Gegenden überleben zu können.

Kunstprodukte als Fleischersatz sind natürlich sinnlos und dienen nur den Leuten, die süchtig nach Fleischgeschmack sind und nach geschmacklichen Ersatz dafür suchen. Hier ist eine Entwöhnungskur zu empfehlen.

#8 RE: Natur-Störung bei Menschen von Geza v. Nahodyl Nemenyi 26.05.2015 13:02

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Helme bei Fahrrädern oder sogar Kinderfahrrädern finde ich auch völlig übertrieben. Sie schränken auch unser Gehör ein und tragen damit eher zu einem Ansteigen der Gefahr bei.
Kinder dürfen doch immer noch auf dem Bürgerstein radfahren, da braucht es keine Helme. Sicher, ein Kind kann ungünstig stürzen und sich dabei schwer verletzen. Aber wir als Altheiden sollten ein wenig auf die Mächte des Schicksals vertrauen und uns sicher sein, daß nichts geschieht, was nicht bestimmt ist. So können wir in den Skírnismál 13 lesen, was Skírnir sagte:

>Bis auf einen Tag ist mein Alter bestimmt
Und meines Lebens Länge<

Und Ódinn selbst führt dazu auch noch aus (Hávamál 16):

>Der unkühne Mann meint ewig zu leben,
Wenn er vor Gefechten flieht.
Das Alter gönnt ihm doch endlich nicht Frieden,
Obwohl der Speer ihn spart<.

Man lebt also nicht ewig, wenn man sich von allen Gefahren fernhält. Auch der König von "Dornröschen" glaubte besonders schlau zu sein, indem er alle Spindeln verbrennen ließ; das Schicksal aber verwirklicht sich trotzdem genau so, wie es bestimmt ist. Wenn sich also ein Kind bei einem Sturz verletzt, war dies Bestimmung und wäre auch mit Helm geschehen - dann vielleicht im Hause, wo der Helm nicht getragen wird.

Und selbst im Christentum ist dieser Gedanke angekommen (Matthäus 6, 27):

>Wer ist aber unter euch, der seines Lebens Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?<

Als ich klein war, spielten wir in den Ruinen herum, fuhren mit Roller oder Kinderad bis in den Grunewald und alles ohne Erwachsene. Es gab aber auch fast keine Migranten und die Kriminalitätsrate war niedrig.

Lichtgruß,
Geza

#9 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 26.05.2015 13:07

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Vielleicht ist auch das Bedrohungspotential gestiegen, da es heute mehr Autos und weniger Volksgemeinschaft gibt. Früher gab es ein größeres Miteinander. Auf der anderen Seite ist aber auch die allgemeine Sensibilität gestiegen, da die Menschen mehr Freizeit haben und sich nicht mehr dauernd auf ihre Arbeit konzentrieren müssen (kürzere Arbeitszeiten, mehr Maschinen, welche die Arbeit abnehmen usw.).

#10 RE: Natur-Störung bei Menschen von Geza v. Nahodyl Nemenyi 26.05.2015 18:13

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Trotz des größeren Verkehrsaufkommens sind ja die Unfallzahlen zurückgegangen, also ist die Gefahr nicht wirklich größer geworden.

#11 RE: Natur-Störung bei Menschen von Mirjam 27.05.2015 06:12

Wenn der Mensch von Natur aus Veganer wäre, warum hat er sich der Tierhäute bedient, warum hat er angefangen Tiere zu jagen und zuzubereiten? Das menschliche Hirn konnte sich nur wegen der fleischlichen Ernährung entsprechend entwicklen. Das Gebiss ist ein Msichgebiss, wobei die Eckzähne beim modernen Menschen noch immer entsprechende Ausprägung ausweisen können, da sie Relikt der Reißzähne sind. Stimmt die Evolutionstheorie und wir stammen vom Affen ab, dann frag ich mich warum die ach so süßen Kerlchen auch Fleisch fressen. Es geht dabei nicht um sinnlosen massenhaften Verzehr - alles in Maßen und mit bedacht.
Man kann auch anders begründen und ich will hier auch nur ein kurzes Beispiel bringen: Thor selbst schlachtet seine Ziegenböcke zum Verzehr. Warum lassen uns die Götter Fleisch, wenn wir es nicht essen sollten?

Entschuldigung aber Fahrradhelme beeinträchtigen definitiv nicht beim Hören. Das ist Blödsinn. Ein guter Helm leitet sogar die Fahrgeräucht gut weg. Ich kenne Eure Erfahrungswerte nicht, aber vielleicht nehme ich als ehemaliger Semiprofi auch eine andere Warte ein, da ich wohl andere Erfahrungen (und ein anderes Tempo drauf) habe und mir ein Helm schon mehrfach den Kopf bei Stürzen gerettet hat. Wenn ich die Oma mit ihrem mehr als gemütlichen Schneckentempo ohne Helm sehe, denke ich mir nicht "die sollte besser einen Helm tragen" - dann müssten Fußgänger auch einen tragen.
Beim Auto ist es so, dass die Verletzungsstatistik bereits nach kurzer Zeit in den 80ern bewies, dass der Nutzen die Nachteile des Gurtes bei weitem überwiegt - der Beifahrersitz wurde früher nicht umsonst Todessitz genannt.

Sicher leben wir nicht ewig - ich finde diesen Gedanken auch irgendwie schauderhaft und das ewige Leben hier auch nicht als erstrebenswert - aber ein Krieger der Altforderen hat sich auch für den Kampf gerüstet, um lange im Kampf aus zu halten. Es geht um jenen der dem Kampfe flieht. Wir kämpfen mit den Herausforderungen / "Gefahren" der moderne - Fahrradfahrer, Fußgänger vs. Auto wenn man so will. Dem können wir uns gar nicht entziehen - es sei denn wir packen uns in Watte und lassen uns alles bringen.
Die Unfalltoten und die Verletztenzahlen sind erheblich gesunken, wobei die Korrelation zu gesunkene Unfallzahlen an sich nicht gegeben ist (vgl. 1975 mit 337732 Unfälle - getötet ~15k zu 2000 mit 382949 Unfällen getötet ~7,5k).

Es ist aber die Frage, was ist eine reale Gefahr, wo sollte ich mich schützen müssen und wo fabuliere ich es herbei. Aus meinen Erfahrungen heraus werde ich immer einen Helm beim Radfahren tragen, aber ich werde nie mein Heim mit Sagrotan wischen.

Zitat
Als ich klein war, spielten wir in den Ruinen herum, fuhren mit Roller oder Kinderad bis in den Grunewald und alles ohne Erwachsene. Es gab aber auch fast keine Migranten und die Kriminalitätsrate war niedrig.


Wir waren sogar in der Stadt immer draußen. Meine damals beste Freundin wohnte 3 Minuten von der Innenstadt, wir sind da alleine in den Park - heute undenkbar, Junkies, Dealer und ihre Hinterlassenschaften :( Aber ich denke heute ist es im Wald immer noch sicher und man muss seinem Kind halt beibringen nicht mit jedem mit zu gehen. Das wird den lieben Kleinen heut' ja gern abtrainiert - die haben nicht umsonst die Phase des Fremdelns, da sollen sie lernen, wer gehört zur Sippe, zum Stamm, wer ist fremd. Da sind wir wieder bei der Erziehung.
Dazu gehört für mich auch die nach dem zweiten Weltkrieg einsetzende Umerziehung weg von der Großfamilie, die heute in der Perversion gipfelt, dass Frau sich fremdbestäuben lässt, um sich den Kinderwunsch ohne Mann zu erfüllen. Nur weil man was machen kann, da technisch möglich, heißt das noch lange nicht, dass es gut so ist.

#12 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 27.05.2015 11:54

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Der Mensch zog in kältere Gegenden, deshalb erfolgte die von mir beschriebene Veränderung seines Verhaltens und seiner Ernährungsweise; das hatte ich bereits geschrieben. Das menschliche Hirn hat sich nicht wegen des Fleischverzehrs entwickelt, das ist ein Märchen der Fleischindustrie. Danach müßten die rein fleischfressenden Tiere uns geistig überlegen sein, was sie jedoch nicht sind. Eckzähne sind keine Reißzähne, auch das ist falsch. Und wir stammen auch nicht vom Affen ab; wir sind hier ein religiöses Forum, und nach der Überlieferung wurden wir auch zwei Bäumen geschaffen, nicht aus einem Affen. Selbst bei den Affen gibt viele Arten, die reine Pflanzenköstler sind. Die Götter lassen uns auch kein Fleisch, sie haben Tiere und Pflanzen geschaffen und keine herumliegenden Schnitzel. Die körperliche Beschaffenheit einer Tierart oder des Menschen zeigt dann, für welche Art von Nahrung sie am besten geeignet ist. Der Mensch hat zweifellos ein Fruchtesser-Gebiß. Selbst wenn er ein Allesfresser wie das Wildschwein wäre, so dürfte er höchstens Maden, Würmer und herumliegendes Aas mitverzehren, aber nicht jagen.

Unsere Heimat ist unsicherer geworden, da die Staatsgewalt nicht mehr richtig durchgreift und zuviel durchgehen läßt. Man kann es auch übertreiben mit der Toleranz. Ein zu schwacher Organismus, der sich nicht mehr verteidigen kann und zuwenig Abwehrstoffe entwickelt, der muß vergehen. So ist das auch mit diesem Staate, diesem Volke.

#13 RE: Natur-Störung bei Menschen von Geza v. Nahodyl Nemenyi 27.05.2015 12:33

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Thorr und Seine Böcke. Hier haben wir das Problem, daß es ein Mythos ist, den man nicht 1:1 wörtlich nehmen kann. Daß Thors Böcke das Gewitter und vielleicht Gewitterwolken oder knisternde Blitze bedeuten, ist vielen schon klar, schon wegen der Namen "Zähneknirscher" und "Zähneknisterer". Diese Blitze vegehen aber schließlich, wenn das Gewitter zu Ende ist - im Mythos hat Thorr sie dann aufgegessen.
Wir wissen aber, daß spirituelle Wesen wie Gottheiten in Wahrheit gar kein Essen brauchen. Unsere Mythen vermensclichen Sie also ein wenig, damit wir uns die Götter leichter vorstellen können.

Es war auf der Nordhalbkugel zum Überleben im langen kalten Winter nötig, Tiere zu schlachten und zu essen. Deswegen haben die Götter dagegen auch nichts gesagt, es wäre zynisch, würden Sie das Essen von Tieren verbieten und den Menschen im Norden damit zum Hungertode verurteilen. Aber natürlich wissen wir und die Götter, daß das Essen von Tieren nicht unserer Natur entspricht und nicht gut ist. Darum ordnete Wodan bei den Thraco-Getern an, daß die Tiertötungen verboten wurden. Dort im Süden ging das ohne Probleme, da stand genug pflanzliche Nahrung zur Verfügung. Damals inkarnierte sich Wodan als Gott Zamolxis, und auf meiner Seite Allsherjargode.de unter "Artikel" habe ich das ausführlich behandelt.

Wir haben heute auch die Wahl und können ganz auf Fleisch verzichten, daher können wir Wodans Anweisung ohne Probleme befolgen. Schon in der Gründungszeit der GGG vor einem Jahrhundert war die Gemeinschaft vegetarisch eingestellt und dieser Tradition folgen wir auch heute immer noch. Für die eigene spirituellen Kräfte und das "Seelenheil" ist diese Ernährung viel besser, auch für die Gesundheit.

Denn der Mensch ist als Fructivore konzipiert, also Fruchtesser. Unser Darm ist zu lang für Fleisch, es liegt zu lange im Darm und verursacht dadurch Darmkrebs. Unsere Zähne sind Eckzähne, die jedes Tier hat, die haben gar nichts mit Reißzähnen zu tun, und ohne Hilfsmittel wie Jagdwaffen und Messer oder Kochtopf könnten wir ein Tier gar nicht essen. Wir könnten ein Reh z. B. gar nicht erreichen, wenn es flieht, wir könnten es nicht töten (z. B. mit einem Genickbiß wie es Raubtiere tun), wir könnten es nicht "aufbrechen" mit den Zähnen, wir würden kein Stück rohes Fleisch abbeißen oder zerkauen können. Bleiben also für uns, so man uns als "Gemischtesser" einordnen wollte, nur dicke Maden oder zuweilen mal eine Maus oder Insekten. Aber davor empfinden wir instinktiv Ekel, das kann unsere natürliche Nahrung nicht sein. Bären sind Gemischtesser, und deren Ernährung besteht zu 80 % aus pflanzlicher Nahrung.
Es gibt auch nur wenige Affenarten, die zuweilen Fleisch essen, das ist nicht die Mehrheit. Auch sie waren im Verlaufe ihrer Entwicklung mal in eine Phase gekommen, wo wenig pflanzliche Nahrung zur Verfügung stand und so konnte sich dieses Fleischessen etablieren. Die Größe des Gehirns hat damit gar nichts zu tun, oder sind Löwen, die doch nur Fleisch essen, nun besonders intelligent?

So interessant der Vergleich mit der Tierwelt auch immer ist, so sind wir eben Menschen. Die Götter schufen uns aus zwei Bäumen (dem Weltbaum mit der Ranke) und gaben uns göttliche Gestalt. Wir stammen also nicht vom Affen oder Primaten ab. Deswegen sind Affen auch nicht unsere Vorbilder. Odinn nennt sie "unkluge Affen".

Wir alle werden in der Schule mit dem "wissenschaftlichen" Weltbild indoktriniert und es ist schwer, davon wegzukommen. Dafür gibt es deswegen ein Buch von mir, "Das geistige und materielle Weltbild", in welchem ich das spirituelle Weltbild vorgestellt und die Fehler im materiellen Weltbild aufgezeigt habe.

Lichtgruß,
Geza

#14 RE: Natur-Störung bei Menschen von Catrin 27.05.2015 13:26

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Zitat
Thorr und Seine Böcke. Hier haben wir das Problem, daß es ein Mythos ist, den man nicht 1:1 wörtlich nehmen kann. Daß Thors Böcke das Gewitter und vielleicht Gewitterwolken oder knisternde Blitze bedeuten, ist vielen schon klar, schon wegen der Namen "Zähneknirscher" und "Zähneknisterer". Diese Blitze vegehen aber schließlich, wenn das Gewitter zu Ende ist - im Mythos hat Thorr sie dann aufgegessen.



Man schaue auch in Meyers Germanische Mythologie, dort findet man den gotländischen Ausdruck "Thorsböcke"/"Gewitterböcke" für schwarzes Wettergewölk. Demnach müßten wir Wolken essen. Das überlassen wir dann doch lieber den Wesen der himmlischen Gefilde.

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