#1 Handlesen - ein Einstieg von Hüter der Haine 08.02.2015 20:02

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Hier ist noch ein kleiner Beitrag:

Im Norden wird das Handlesen auch als lofalistir bezeichnet.
In unserem Händen können wir unser erworbenes und angestrebtes Schicksal ablesen.
Die passive Hand (bei den meisten Leuten ist es die linke Hand) zeigt die Summe
unseres erworbenes Schicksals an, das heißt, die mitgebrachten Anlangen, die Summe unser
früheren Taten.
Es sind die Dinge, weöche uns die Götter und Nornen zugeteilt haben.
Die aktive Hand (meist rechts) zeigt an, was wir aus unserem Leben machen.
Es zeigt uns, was wir durch unseren freien Willen alles erreichen können.
Die Linien ändern sich, wenn wir uns ändern. Wir können alles aus unserem Leben machen,
wenn wir es wünschen. Wir können auch schlechte Anlagen überwinden.
Es liegt immer an uns selbst, denn wir sind für alles verantwortlich,
was in unserem Leben geschieht. Wir selbst legen das Fundament für unsere Zukunft.
Niemand ist seinem Schicksal ausgeliefert. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Es gibt drei Hauptlinien in der Hand:
1. Die Lebenslinie, welche zwischen Daumen- und Zeigefingeransatz (Wodansspanne) beginnt
und läuft um den Daumenballen. Sie steht für unsere Leiblichkeit, unsere Lebenskraft und Gesundheit (Lá und lito Goda)
2. Die Kopflinie, die vom gleichen Ort wie die Lebenslinie beginnt,
aber diagonal über den Handteller läuft. Sie zeigt unseren Verstand, unsere Vernunft, das Od.
3. Die Herzlinie, welche ein paar Zentimeter unter dem kleinen Finger beginnt und sich waagrecht, oft sanft geschwungen,
im oberen Bereich durch die Hand zieht. Sie zeigt unsere Gefühle, unsere Herzempfindungen, unser Önd an.

Diese drei Hauptlinien hat jeder Mensch. Je nach Stärke der Linien kann man erkennen,
ob jemand eher körper-, verstandes- oder gefühlsbetont ist. Ideal ist es, wenn alle drei Linien gleichstark geprägt sind.

Die drei wichtigsten Nebenlinien sind die Schicksalslinie (Ergeiz und Zielstrebigkeit),
welche zum Mittelfinger hochläuft, die Sonnenlinie (Hingabe zum Ideal),
welche zum Ringfinger hinläuft, und die Magenlinie (Kommunikation), welche zum Kleinfinger hochläuft.

Es gibt noch besondere Zeichen in den Händen, wie z. B. Kreuze, Vierecke oder Ringe auf den Fingerbergen.
So zeigt z. B. ein Viereck auf dem Zeigefingerberg an, daß man dem Lehrstand angehört
Ein Ring oder eine diagonale Linie darauf zeugt von spirituellen Qualitäten.
Ein sehr seltenes Zeichen ist der dreifache Ring um den Zeigefingerberg,
denn er deutet auf hohe priesterliche Würde.
Drei kleine schräge Linien auf den Bergen zwischen Ring- und Kleinfinger zeigen Talent zum Heilen und Trösten an;
gut für alle medizinischen und beratenden Tätigkeiten.
Ein großer Ring um Mittel- und Ringfinger zusammen zeigt große Feinfühligkeit und Kunstbegabung.
Auch die Form und Länge der Finger sowie die Gestalt der gesamten Hand verrät viel über den Eigentümer.

Aber dazu empfehle ich die diversen Handlesebücher zu studieren, denn dieser Beitrag soll hier nur ein kurzer Abriß sein, um sich mit dem Thema vertraut zu machen.

#2 RE: Handlesen - ein Einstieg von Catrin 09.02.2015 17:22

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Zitat
Ein sehr seltenes Zeichen ist der dreifache Ring um den Zeigefingerberg, denn er deutet auf hohe priesterliche Würde.



Genau. Einige Leute haben diesen Ring, aber meist nur in einfacher Ausführung, meinereiner zum Beispiel. Und manche haben ihn dreifach (*zu Geza schiel), das ist dann natürlich besonders gut.

Zitat
Drei kleine schräge Linien auf den Bergen zwischen Ring- und Kleinfinger zeigen Talent zum Heilen und Trösten an;
gut für alle medizinischen und beratenden Tätigkeiten.



Die hab ich.

#3 RE: Handlesen - ein Einstieg von Hüter der Haine 09.02.2015 19:14

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Zitat
Ein Ring oder eine diagonale Linie darauf zeugt von spirituellen Qualitäten.



Bei mir befindet sich eine diagonale Linie auf dem Zeigefingerberg von meiner linken Hand. Ich gehe davon aus, daß dies meine aktive ist :D. Wenn es die passive wäre, so könnte man diese Fähigkeiten dennoch sich bewusst machen.

#4 RE: Handlesen - ein Einstieg von Catrin 09.02.2015 21:21

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Ich kenne es auch so, daß die passive Hand das anzeigt, was bereits erworben wurde, während die aktive anzeigt, was man noch anstrebt zu erreichen.

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