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#21 RE: Unsere Haustiere von Bea 22.02.2015 16:06

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Die Katzen- und Hasenliebhaber scheinen in diesem Forum in der Überzahl zu sein.

Hiermit gestehe ich, dass ich eigentlich alle Tiere mag, außer Spinnen (vor denen habe ich Respekt). Ich habe sogar schon einmal eine Schlange gebadet. Ganz besonders mag ich Rindviecher und Katzen. Aber ich hatte sogar zwischendurch einen Hund, einen Podenco. Dieses Vieh war irgendwie nur äußerlich ein Hund, innwendig eher wie eine Katze. Vor allem stur wie die Wand und von daher schon sympatisch.

Momentan habe ich 4 1/2 Katzen. Eine zählt nur als halb, weil sie eigentlich eine Straßenkatze ist, aber bei mir ein- und ausgeht. Mein Freund, der eigentlich Bullterrier über alles liebt, hat sich mit den Katzen ganz gut arrangiert.

Von oben nach unten: Nelli, Siam-Mix, 14 Jahre alt. Die sanfteste Katze auf Erden. Sie kam damals als Kätzchen mit ihrer Schwester Mona. Beide waren unzertrennlich, leider wurde Mona irgendwann überfahren.

Als Nächstes kommt Tigerkater Max, 13 Jahre alt. Geboren im Garten meiner Eltern, die wollten keine Katzen, also wurde er auch nicht gezähmt als Kätzchen. Mit ca. 8 Wochen schob ich ihm mit einem Trick einem Bekannten unter, der auch prompt darauf herein fiel und Max samt seinem Bruder Moritz bei sich aufnahm. Dort wurden beide dann handzahm. Der Bekannte zog später weg und die Katerchen blieben da. Moritz musste ein paar Jahre später leider eingeschläfert werden.

Nun kommt Heinrich, 12 Jahre alt. Er verdrängt immer ziemlich viel Luft, wenn er daherstolziert, so dass alle gleich wissen: er ist der Chef. Das war aber nicht von Anfang an so. Er kam als kleines Katerchen, und da er ein Perser-Mix ist, ist er auch von seiner Persönlichkeit her ziemlich anders als die anderen Katzen. So gab es erst einmal Aufruhr im Rudel, dessen Boss damals noch Henry war. Henry gab nur ein kurzes Gastspiel von einem 3/4 Jahr, er kam schon mit Katzen-Aids, dem er dann auch erlag. Aber das letzte 3/4 Jahr seines Lebens habe ich ihm so schön gemacht, wie ich konnte. Danach war jahrelang Sam, ein schwarzer Kater, Boss, biss er verschwand. Heinrich ging bei Sam in die Lehre, er wurde ein guter Boss, aber nicht gleich, denn erst war da noch Moritz, Max Bruder. Der war ein nicht so guter Boss, denn die Katzen waren ihm Wurst. Er interessierte sich nur für mich. Aber zurück zu Heinrich: als Moritz dann auch weg war, wurde Heinrich endlich Chef, und er ist es seit ca. 7 Jahren. Ende 2007 fand er auf der Straße ein verweistes bunt-gestreiftes Katzenmädchen, dass er adoptierte.

So kam Feli (8 Jahre alt) zu mir. Sie ist eigentlich Heinrichs Katze und nicht meine. Heute haben die beiden eine eher lockere Verbindung, aber sie sind immer noch öfters zusammen und manchmal kuscheln sie auch zusammen. Aber das ist eher selten geworden. Feli sollte eigentlich Maria Callas heißen, da sie statt eines normalen "Miau" ein Koloratur-Sopran-ähnliches "Miiiiihiiiiihiiiiiaaaahaaaahaaaauuuuuu" von sich gibt, wenn sie den Mund aufmacht. Ansonsten ist sie eine eher unauffällige, liebe Katzendame mit guten Manieren.

Ja, und dann ist da noch Katzie, die halbe Portion. Eigentlich sollte ich sie Calamity Jane nennen. Gefunden auf einem Parkplatz, ohne zu überlegen mitgenommen, kastriert und dann erst geschaut, was da für ein Vieh ist. Eine inzwischen erwachsene, hellgrau gestreifte Katzendame, die wohl ein Einzelkind sein muss oder ihre Geschwister sehr früh verloren hat. Sie hat anscheinend schon andere Katzen in ihrem Leben gesehen, aber was man mit denen anfangen soll, ist ihr schleierhaft. Sie spielt immer allein und befreundet sich mit niemandem. Am ehesten geht es wohl noch mit Max, der dem jungen Gemüse manchmal wehmütig hinterherschaut. Mit Feli geht es eher weniger - Weiber - und wenn sie sich mit Feli mal wieder zankt, kommt sofort Heinrich und schafft wieder Ordnung. Vor dem haut sie gleich ab. Aber sie sitzt liebend gern hinter irgendwelchen Ecken und wer auch immer als Katze vorbei kommt, bekommt eins über gebraten. Nicht fest, ohne Krallen, aber immerhin. Manieren hat sie keine, ein echtes Mädel von der Straße halt.

Alle meine Katzen lieben Kuscheln, außer, wie könnte es anders sein, Katzie, die man schon beim Schlafen überraschen und die etwas dösige Aufwachphase ausnutzen muss, um sie ein bisschen streicheln zu können. Handzahm ist sie ja, aber sie würde nie von selbst zu jemandem auf den Schoß kommen, um gekrault zu werden. Nö, sie legt sich lieber allein aufs Bett im Schlafzimmer, und dort ist meist auch Max (auf dem anderen Bett, aber ich glaube, er schielt öfter zu ihr hinüber). Immerhin schnurrt Katzie aber, wenn man es tatsächlich einmal schafft, sie zu kraulen.

Das sind meine aktuellen Katzen. Früher, d. h. vor den Katzen, hatte ich auch Kanarienvögel, Wellensittiche, Hamster und ein Aquarium. Und wenn ich mir noch einmal ein Haustier wünschen könnte, dann wäre es eine Kuh oder ein Ochse (Bullen sind dann doch etwas zu wild). Wenn ich einen Ochsen hätte, würde ich einen kleinen Wagen dahinter hängen und mit ihm durch die Gegend fahren. Gaaaanz langsam und einfach so. Völlig verrückt, ich weiß. Ich habe vor vielen Jahren mal ein Jahr auf einem Bauernhof in Bayern bei einem Bullenmäster mit 230 Mastbullen in allen Größen verbracht. Wahrscheinlich bin ich von daher geschädigt.... Rindviecher sind unglaublich lieb.

#22 RE: Unsere Haustiere von Catrin 22.02.2015 18:13

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Die Katzen- und Hasenliebhaber scheinen in diesem Forum in der Überzahl zu sein.



Kaninchen mag ich am liebsten, vor allem die großen "Stallhasen". Sowas Liebes.

Was ich noch sehr mag sind Ziegen. Mit denen kann man auch mal raufen. Und schön spazierengehen, das mögen die sehr.

#23 RE: Unsere Haustiere von Mirjam 01.03.2015 13:15

Meiner Mutter Katze ist mit einem Hund groß geworden. Seit der Hund tot ist, merkt man ihr das an: Meine Mutter wird, wenn sie in der Nachbarschaft zu Fuß unterwegs ist, von der Katze begleitet.
Ziege fällt in einer Mietwohnung flach, aber als ich noch im Elternhaus mit sehr großem Garten wohnte, war das schon eine Überlegung - es wurden dann aber Hühner angeschafft (die mag ich nicht, eigentlich mag ich die wenigsten Vögel).

Kleinnager sehe ich weniger als Haustier, noch weniger als Tier zum Kuscheln, denn dass ist für sie Stress.

#24 RE: Unsere Haustiere von Catrin 01.03.2015 13:23

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Wie schön, daß Kaninchen keine Nager sind. Denn Kuscheln tun die Langohren sehr gerne, sie können kaum genug davon bekommen.

#25 RE: Unsere Haustiere von Naimara 23.10.2015 15:41

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Hm... beim durchlesen hier scheinen wir die absoluten Exoten unter den Haustieren zu besitzen.

Aber fangen wir mal mit dem harmlosesten Familienmitglied an.

Letztes Jahr haben wir unsere ohnehin schon große Familie (6-köpfig) um eine schwarze Labbi-Hündin namens Lucy erweitert. Sie kam im Alter von 10 Wochen zu uns. Seitdem ist sie nichtnur mächtig gewachsen, sie erobert alle Herzen im Sturm.

Dann gibt es da noch die Chilenische Rot-Vogelspinne Misfits, die hat sich mein Mann zugelegt um aktiv durch Konfrontation seine Arachnophobie zu bekämpfen.

Ihr "Kastennachbar" ist ein schwarzer Skorpion den wir warum auch immer Herbert getauft haben.

Und dann haben wir noch eine griechische Landschildkröte, die unsere Kinder in einem Anflug überbordender Kreativität kurzum "Schildi" getauft haben ^^

#26 RE: Unsere Haustiere von Sab 07.01.2018 18:14

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Hallo,

ich sehe Tiere, wie die gesamte Natur, als einen Teil des Lebens an. Ohne Solche wäre es für mich kein erfülltes Leben.

Ich habe schon seit Kindertagen Tiere (Kaninchen, Chinchillas, Schlangen, Spinne, Echsen uvm.).

Heutzutage kann ich mich glücklich schätzen folgende Tiere bei mir zu haben:
Eine Katze, einen Hund, zwei Bartagamen und 12 Hühner (derzeit 9 Hennen und 3 Junghähne).

#27 RE: Unsere Haustiere von Bodinus 08.01.2018 19:20

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Wir haben 2 Hunde,2 Katzen, Hofgeflügel( Nutztiere: Enten, Hühner) 1 Bartagame( Winterschlaf) und erfreuen uns der Wildtiere im Nationalpark vor der Haustür...LG
Ingo

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