#1 Karmische Verbindung von Mirjam 19.03.2016 16:23

Andernorts schrieb Catrin

Zitat von Catrin im Beitrag RE: RE:Persönliche Bitten an die Götter und Geister
Mit einer karmischen Verbindung meine ich eine schicksalmäßige Verwebung mit einem anderen Menschen. Wenn Du z. B. durch Dein Bitten und/oder Opfern erreichst, daß sich das Schicksal eines anderen Menschen ändert, so geschieht zweierlei: Zum einen erzeugt Dein Handeln eine Schuld des Anderen Dir gegenüber, d. h. er ist karmisch verpflichtet, das Gute, was Du für ihn tatest, wieder auszugleichen, was für ihn und Dich verschiedene Konsequenzen haben kann, z. B. daß er wegen Dir leiden muß, falls er nicht von sich aus Gutes an Dir leistet. Zum anderen änderst Du ja seinen Lebensverlauf in gewisser Weise, und auch den des Verlierers, und bist dadurch auch mit diesem schicksalhaft verbunden. Nicht immer ist es sinnvoll, schicksalhafte Verbindungen mit gewissen Leuten anzustreben, da sie auch unangenehme Leute/Leute mit Unheil sein können, die Dich dann wiederum so beeinflussen, wie Du es vielleicht nicht möchtest. Für Andere bitten und opfern, vor allem für Fremde, ist immer ein zweischneidiges Schwert.


Meint Ihr es entsteht auch eine solche Verbindung, wenn man anderen einen (großen) Gefallen tut? Bzw. wenn man sich z. B. durch Intrigen gegen eine andere Person versündigt - mal abgesehen, dass es für das eigene Karma abträglich ist.

Durch eine bestimmte Konstellation bei mir auf der Arbeit komme ich drauf. Mein Leben ist erfüllt, durch die Liebe meines Gatten und durch das Geschenk eines Sohnes. Ohne Babypause wäre ich nun Leitung, dies soll nun eine andere Person (behauptet von sich eine weiße Hexe zu sein) werden, die es mir geneidet hat, dass ich soweit gekommen bin. Selbige ist aber gestraft mit Kinderlosigkeit trotz Wunsch und einer nicht so innigen Liebe. Dafür hat sie mir aber das Leben mehr als ein Mal schwer gemacht, wobei sie stets darauf bedacht war vordergründig den Schein zu wahren. Mir kommt es so vor, dass sie zwar jenes, was ich freiwillig für ein anderes/besseres Glück aufgebe, sich nimmt, aber es nicht zu ihrem Glück gereichen wird. Letztlich wird sie wohl die Leitung bekommen, aber das Portfolio der Firma hat sich (nach meinem dafürhalten) negativ geändert).

Wenn ihr wollt bzw. es benötigt, kann ich zu der Konstellation noch mehr schreiben.

#2 RE: Karmische Verbindung von Catrin 21.03.2016 12:16

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Zitat
Meint Ihr es entsteht auch eine solche Verbindung, wenn man anderen einen (großen) Gefallen tut? Bzw. wenn man sich z. B. durch Intrigen gegen eine andere Person versündigt - mal abgesehen, dass es für das eigene Karma abträglich ist.



Auf jeden Fall, denke ich. Ob eine Wohl- oder eine Mißtat gegenüber einer anderen Person - man schafft dadurch eine schicksalhafte Verbindung zu dieser.

#3 RE: Karmische Verbindung von Mirjam 20.11.2016 20:01

Danke für Deinen Beitrag Catrin :)

Es ist gar nicht so leicht sich rein zu halten -.- Manchmal glaube ich, dass mein Bruder alles abbekommt, er hat so viel Pech in seinem Leben (manchmal merkt er es [leider] noch nicht mal)

#4 RE: Karmische Verbindung von Hüter der Haine 21.11.2016 19:19

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Eine Tat schafft eine Gegentat und die Kunst dabei ist es, mit sich selbst im Reinen zu sein und das Ziel, nach dem Schönen und Guten zu streben, welches die Götter uns lehren, nicht zu verfehlen, sondern zu verinnerlichen.
Das stärkste Mittel, um Schuld oder negative Ereignisse/Gefühle ins Gute zu wandeln, ist es diese durch Verzeihung und Liebe zu bereinigen, je nach Umstand, meistens für sich selbst. Wer weiß, vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn die Person, die dich beneidet, auch verzeiht bzw von dem Drang dir zu schaden geheilt wird. Dann würdest auch nicht in eine heikle Lage verführt werden.

Wenn dein Bruder viel Pech hat, dann hat das, so schmerzhaft das ist, leider auch irgendwo einen Grund. Aber wenn es ein Trost ist, wer viele Hindernisse erlebt und am Ende seines Lebens diese gemeistert hat, wird es im kommenden leichter haben. :)

#5 RE: Karmische Verbindung von Mirjam 21.11.2016 21:21

Das Verzeihen ist eine schwierige Angelegenheit. Das lässt sich leichter sagen als tun. Aber es erleichtert, auch wenn es harte Arbeit ist.

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