#1 Blut- und Organspende von Hüter der Haine 23.02.2016 20:56

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Hallo ihr Lieben

In unseren Foren fehlt ein Beitrag zur Organspende, bzw. wie die heidnische Sicht auf die Dinge sind. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Darstellung ergänzt oder korrigiert.

Blutspende:
Blut ist Lebenskraft. Wer also Blut spendet oder opfert, spendet auch seine Lebenskraft. Das Blut generiert sich aber im Gegensatz zu Organen wieder neu, sodaß man dies weniger bedenklich tun kann, zumal man auch ja beim Arztbesuch Blut abgenommen bekommt. Trotzdem tut man sich durch das Blutspenden auch an jmd. binden, wie es auch z.B. bei Blutsbruderschaft der Fall ist.

Organspende:
Dem Toten wird das Organ fehlen, wenn er in die Anderswelt übertritt. Die Ägypter ließen auch bestimmte Organe im Toten drin. Ebenfalls wird man sich durch eine Organspende an jmd. schicksalshaft binden. Das muß nicht immer gut für einen sein. Was das Blut auf materieller Ebene ist, so stellen die Organe auch in der astralkörperebene Funktionen dar, die für die ensprechende Ebene benötigt werden. Denn dort gibt es eine andere Art von "Nahrung". Die Organe sollen die Kräfte empfangen und durch den Körper leiten. In der Anderswelt findet keine Zersetzung statt, sondern ein Kreislauf oder ein Übertritt in einen anderen Zustand. Diese Kräfte kann man auch als geistlige Kräfte verstehen.

#2 RE: Blut- und Organspende von Catrin 23.02.2016 23:10

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Durch Blutübertragung werden auch Seelenanteile übertragen. Ich kenne Fälle, in denen sich durch die Übertragung einer größeren Menge Blutes das Wesen des Empfängers dermaßen veränderte, daß Verwandte sagten, diese Person sein nicht mehr ihr Sohn/Bruder etc. Es kann also zur Besessenheit kommen, sowohl bei der Blut wie auch bei der Organspende.

#3 RE: Blut- und Organspende von Hüter der Haine 24.02.2016 00:11

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Ja, das leuchtet ein, wenn durch den Blutverlust, der eine Schwächung des Geistes zur Folge hat, sich niedere Geister einnisten können.

#4 RE: Blut- und Organspende von Geza v. Nahodyl Nemenyi 26.02.2016 15:32

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Der ägyptische Glaube, daß die Organe erhalten werden müssen, war bei uns nicht. Man verbrannte sogar die Toten. Also kann man Organe spenden.

Geza

#5 RE: Blut- und Organspende von Catrin 26.02.2016 16:24

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Das Organspenden sollte nur bei engen Familienangehörigen geschehen, denn man überträgt mit dem Organ auch Seelenanteile und damit Örlög (Karma). Ob Blut oder Organ, beides ist Seelenträger und daher äußerst behutsam zu behandeln. Das Verbrennen eines Toten geschieht erst dann, wenn er eine Weile aufgebahrt wurde und sich so alle Seelenanteile und auch die Lebenskraft vollständig aus dem toten Leib zurückziehen konnten. Wenn man ein Organ entnehmen will, so geht das nur aus einem lebenden Körper - und das ist schädlich und daher in der Regel abzulehnen (außer bei engen Verwandten). Niemand sollte fremde Seelenanteile bzw. fremde DNA mit sich herumtragen.

#6 RE: Blut- und Organspende von Mirjam 26.02.2016 20:01

Schon mal einen sog. Hirntoten nach der Entnahme gesehen? Eine Angehörige von mir schon - es war eine von Schmerz verzerrte Fratze. Das Personal wollte ihr aus diesem Grund den letzten Blick verweigern.

Das Blutspenden wird so in den Himmel gelobt, als reine Sonnensache verkauft. Aber das gibt es nicht, wo Licht ist, ist auch Schatten!

Bei der Blutspende sehe ich das von Seiten des Spenders nicht so eng. Die Blutsbrüderschaft, ist ein gemeinschaftlich geschlossener Packt, der mit beider Blut besiegelt wird. Hier ist Trinität von Worte, Geste und Komponente gegeben und wird mehr oder weniger rituell vollzogen. Als Blutspender gehe ich kein Versprechen ab, ich bekomme vom Empfänger nichts, ich vollziehe keine rituelle Handlung, die ich mit Worten, Geste und Gegenstand vollziehe.
Als Empfänger, der viel Blut benötigt, aknn ich nicht davon ausgehen, dass das Blut wirklich ok ist - kenne selbst jemanden der eine verseuchte Konserve erhalten hat - auch werde ich nicht bei mehr als einer Konserve nur von einem Spender Blut erhalten. Daher wird diese Veränderung, die Catrin beschreibt so nicht ganz schlüssig. Ein hoher Blutverlust bedeutet, diesem Menschen ist etwas wiederfahren, das sehr einschneidend ist. Das können sogar Unfälle ohne solch gravierenden Blutverlust sein. Natürlich kann sich ein Mensch dadurch verändern.
Bei mir hat sich nach dem Unfall, den folgenden OPs und Nachgangsuntrsuchungen sehr viel verändert, so wie ich mich selbst auch und das ganz ohne, dass mir von außen fremde Lebenskraft zugeführt wurde. Seitdem spende ich z. B. kein Blut mehr, weil ich keine Kanüle mehr in mir haben will.

#7 RE: Blut- und Organspende von Catrin 26.02.2016 20:08

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Bei einer Blutübertragung werden auch Seelenanteile des Spenders übertragen, was zur Besessenheit des Empfängers führen kann. Blut ist mehr als nur ein materieller Stoff; es enthält auch Substanzen, welche sich durch die übliche Wissenschaft nicht nachweisen lassen, welche aber den Magiern/Heilern/Medizinleuten der Naturvölker bekannt sind.

#8 RE: Blut- und Organspende von Geza v. Nahodyl Nemenyi 27.02.2016 00:31

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Wichtig ist noch folgendes: Wenn man plötzlich und unerwartet und jung stirbt, dann konnten sich Geistkörper und materieller Körper noch nicht trennen und der Verstorbene erleidet durch die Organentnahme im Jenseits noch Schmerzen. Stirbt aber ein alter Mensch, bei dem das Aura-Kraftfeld sowieso schon schwächer ist und der sich daher leicht von seinem Körper trennen kann, dann hat der Verstorbene keine Schmerzen.

Ich bin deswegen kein Organspender. Dazu kommt, daß die Spenden anonym sind. Wenn der Patient ein Alkoholiker ist und nun eine neue Leber braucht, dann sehe ich nicht ein, warum man so einem eine Leber spenden sollte. D. h. es kommt immer auch der Schuld-Aspekt hinein: Demjenigen, der unschuldig eine Organspende benötigt, gönnt man diese gerne, demjenigen, der seine Organe durch eigenes Fehlverhalten ruinierte, gönnt man das nicht - er würde ja ansonsten gleich mit seinem falschen Tun weitermachen und darauf spekulieren, ggfls. ein drittes Organ zu erhalten.
Das wirft dann auch die Frage auf, inwieweit wir unzulässig in ein Karma eingreifen.
Ich würde nur Verwandten und Menschen meines Volkes, die mir wirklich etwas bedeuten, ein Organ spenden.

Lichtgruß
Geza

#9 RE: Blut- und Organspende von Rollo 26.07.2017 22:15

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Ich bin auch kein Organspender, bin aber schon häufiger am Überlegen gewesen, mir einen Spenderausweis zu besorgen. Meine Bedenken sind weniger, ob mir nach dem irdischen Tode etwas fehlen würde, sonder eher, wie mit mir kurz vor dem Tode verfahren wird. Kliniken machen bestimmt noch gutes Geld mit meinen Organen und ich habe einfach Angst, dass das Interesse, mich am Leben zu erhalten geringer ist, wenn ich meine Organe freigebe. Wir leben leider in einer harten kapitalistiscvhen Welt, in der ich auch Medizinern nicht mehr über den Weg traue, was eigentlich auch schon sehr traurig ist.
Wenn diese Bedenken ohne Zweifel im Keim erstickt werden könnten, dann würde ich meine Organe spenden. Ich helfe damit einem anderen Menschen.
Um auf Sorge von Geza zurückzukommen:
Soweit ich weiß existieren harte Regeln und Richtlinien zur Vergabe von Organen, da es immer noch viel zu wenige Spender gibt. Ich denke, dass schon sehr genau hingesehen wird, wer Organe behält. Junge Menschen bekommen sie eher als ältere, sowie wie Unschuldige vor Schuldigen [Grund des kaputten Organes].
Ob man jetzt Karma abgibt, oder nicht. Eine Blutsbrüderschaft gehe ich auch nicht ein denke ich. Dafür fehlt ein Ritual und das beiderseitige Einverständniss. Ich denke viel mehr, dass man sein Örlög verbessert, weil man etwas gibt um zu helfen. Man macht es ja nicht aus egoistischen Zwecken heraus.
Klar hat Blut noch viele viele andere Eigenschaften, die evtl. die alten Schamanen und Hexen kannten, dass ist aber kein Hindernis jemanden zu helfen. Für mich steht der Akt der Hilfe im Vordergrund.

Eine Frage:
Würdet ihr ein Spenderorgan ablehnen, wenn es euch vor dem sicheren Tod bewahren würde? Wenn nein, wäre es euch wichtig, wer der Spender war?

#10 RE: Blut- und Organspende von Catrin 27.07.2017 13:22

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Die Frage wird man wahrscheinlich erst dann sicher beantworten können, wenn man vor einer solchen Entscheidung steht.

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